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Triathlon - Berichte

Claudia Waidelich IRONMAN Zürich 2018

Schon lange Zeit hat sie sich mit fleißigem Training auf den 28.7.18 vorbereitet. Um 6.50 Uhr ging es mit rollendem Start in den klasglaren Zürichsee, der ca. 26 Grad warm war. Das bedeutete für alle 1.900 Athleten Neoprenverbot und eine um ca. 10 Min. schlechtere Schwimmzeit. Claudia stieg nach 1,25 Std. locker-flockig aus dem Wasser und wechselte schnell auf´s Rad. Die Radstrecke bestand aus zwei Runden à 90 km. Die ersten 30 gingen flach am malerischen Zürichsee entlang, danach kamen knackige Anstiege und rasante Abfahrten. Man fuhr an herrlichen Almen vorbei und das Glockengeleut der Kühe erinnerten an eine Bergtour. Immer noch strahlend nach ca. 1.600 HM kam sie nach 5,59 Std. auf die Marathon-Laufstrecke. Inzwischen hatte es über 35 Grad und nur ganz wenig Schatten. Die erste von vier Runden lief perfekt und sie hatte die schnellste Runde ihrer Mitstreiterinnen. Doch bei ca. 20 km musste sie dem schnellen Anfangstempo und auch der Hitze Tribut zollen und das Tempo deutlich verlangsamen, sogar ein paar Gehpausen einlegen. Aber nach einer Gesamtzeit von 11,52 Std. durfte sie sich im Ziel über den 5. Platz in ihrer Altersklasse freuen.

 

 

Claudia Waidelich IRONMAN Hamburg 2017

Am frühen Morgen des 13. Augustes stand ich ausgeruht und reich an Kohlenhydrathen am Start des Ironman Hamburg. Es war eine sehr lockere Atmosphäre und ich traf einige bekannte und viele unbekannten Triathleten. Um 6.40 Uhr starteten die Profis,kurz dahinter mit rollendem Start wir Agegrouper. Das trübe Alsterwasser fühlte sich kalt und wenig einladend an, aber egal. Nach keinem besonders guten Schwimmen, wo ich keine Ideallinie und auch wenig schnelle Beine vor mir gefunden hatte, stieg ich nach 1,17 Std. aus dem Wasser. Jetzt schnell durch die 700 m lange Wechselzone. Daniel gibt mir meine Zeit durch, welche mich nicht sehr motivierte. Mit dem Rad durch die komplett gesperrte Innenstadt, dann durch die Hafencity über zahlreiche Brücken, darunter auch über die imposant hohe Köhlbrandbrücke, mit ordentlich Gegenwind. Dann kamen einige "Berge", denn die 182 km sind mit 1.000 HM gespickt. Dies machte mir wenige Probleme und so erreichte ich erneut die Wechselzone nach 5,42 Std. und fast einem 33er-Schnitt. Daß der abschließende Marathonlauf sich so leicht und schnell anfühlte, hat mich selbst verwundert, da ich doch längere Zeit verletzt war und auf viele Laufkilometer verzichten musste. Gestartet mit 4,50 Min./km fiel es mir schwer mich einigermaßen zu bremsen, aber mein Kopf sagte mir, so ein Marathon ist lang... Nahezu konstant konnte ich die 5,15 Min./km durchlaufen und somit viele noch überholen. Die Stimmung an der Strecke war bombastisch und die Hamburger waren einfach mega. Trotzdem war ich dann froh, als ich nach vier Laufrunden zum Rathausmarkt abbiegen durfte. Es war mal wieder ein ganz besonderer Moment, über die Ziellinie zu laufen und die Menschenmenge abzuklatschen, die Zeit blieb für mich bei 10,45 Std. stehen. Das bedeutete den 30. Platz aller Frauen (mit Profis) und den 3. in der AK 45.....juhuuu......bis bald, Eure Claudi